Was ist DSL?

Grundsätzlich werden zwei verschiedenen Arten der Datenübertragung unterschieden: Zum einen gibt es die (veraltete) analoge Datenübertragung, zum anderen die digitale Datenübertragung. Bei dem analogen Internet gilt zu beachten, dass dieses um einiges langsamer ist als das digitale. Früher wählte man sich analog mittels Modem in das Internet ein. Die alten Übertragungsgeschwindigkeiten reichten von 33,6 kbit/s bis zu 56 kbit/s. Etwas schneller war dann die erste digitale Variante des ISDNs, das eine etwas schnellere Verbindung und Datenübertragung erlaubte.

Am schnellsten jedoch ist das DSL, das eine Abkürzung für "Digital Subscribe Line" ist und über Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s verfügt. Dies erlaubt einen schnellen und zuverlässigen Datentransfer, der im Gegensatz zum analogen Datentransfer weitaus stabiler ist.

Beim DSL werden die Daten mit Hilfe eines Splitters oder IP-basierten Anschlusses gesendet und empfangen. Mit dem Splitter wurde bisher die analoge Leitung für das Telefon und das digitale Signal für das Internet getrennt. Mit den neuen IP-basierten Anschlüssen steht jetzt die volle Bandbreite für Telefon und Internet zur Verfügung.

Moderne DSL-Übertragung

Begonnen hat alles mit ADSL, eine etwas langsamere Verbindung, die trotzdem um einiges schneller war, als die herkömmlichen Datentransfervebindungen über Modem oder ISDN. Schnell wurde die DSL-Technik weiterentwickelt und standardisiert, und konnte so später mit SDSL und HDSL für Standleitungen eingesetzt werden, die ein großes symmetrisches Datenvolumen fassen konnten. Diese wurden zunächst nur in großen Firmen eingesetzt, weniger aber für Privatnutzer.

Im Laufe der Zeit wurden dann DSL-Verfahren wie VDSL entwickelt, die immer schneller und stabiler wurden, es erlaubten, dass mehr Nutzer gleichzeitig das Internet nutzen konnten, während die eigentliche Telefonleitung frei für Anrufe blieb. Immer mehr private Nutzer stiegen vom analogen Datentransfer auf die digitale Variante um.

DSL-Bandbreiten

Es gibt verschiedene DSL-Bandbreiten. Die niedrigste DSL-Bandbreite ist DSL 6.000. Mit DSL 6.000 können Sie mit bis zu 6.000kb/s Dateien herunter laden. Besonders geeignet ist diese Bandbreite für Musik, Bilder oder Dokumente.

Die nächst größerer Bandbreite ist DSL 16.000. Mit dieser Bandbreite können Sie Filme herunterladen, streamen oder größere Dateien an Freunde verschicken. Man erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 1,6mb/s.

Die nächst größere Bandbreite ist DSL 30.000. Die Kabelanbieter bietet diese Bandbreite sehr gerne an. Über Kabel erreichen Sie eine Geschwindigkeit von bis zu 3mb/s. Mit dieser Geschwindigkeit ist fast alles möglich. Der Upload von Dateien geht auch sehr schnell.

Die letzte Größe die angeboten wird ist DSL 50.000, auch als VDSL bekannt. Mit VDSL steht Ihnen nichts mehr im Wege und es kann auch das TV-Programm in HD gestreamt werden.

Sie können sich verschiedene DSL Bandbreiten bei den Anbietern aussuchen. Es gibt verschiedene Tarife.

Preisunterschiede bei den Bandbreiten

Wem eine kleinere Bandbreite genügt, spart in aller Regel auch beim monatlichen DSL-Preis. Wer viel lädt und Dateien an Freunde verschickt, der sollte sich für eine höhere Bandbreite entscheiden. Welche dann natürlich etwas mehr kostet.

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